nextgenerationscience.com http://www.nextgenerationscience.com Mon, 06 Feb 2012 18:10:48 +0000 de hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.2.1 Elektronische Postdienste http://www.nextgenerationscience.com/elektronische-postdienste/ http://www.nextgenerationscience.com/elektronische-postdienste/#comments Mon, 06 Feb 2012 18:09:35 +0000 http://www.nextgenerationscience.com/?p=53 Neben der klassischen Briefkommunikation und dem mittlerweile fest etablierten E-Mail-Austausch bietet sich für den Schriftverkehr nun auch ein Zwischenweg an: der E-Brief. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Hybridpostdienst der Deutschen Post mit angeschlossener Website für den SSL-verschlüsselten Austausch elektronischer Nachrichten über das Internet. Im Vergleich zur herkömmlichen E-Mail verspricht der E-Brief eine höhere Authentizität, verbesserten Datenschutz und eine stärkere Integrität. Um sich für den elektronischen Briefkasten im Verkauf anzumelden, ist eine einmalige persönliche Ausweisvorlage bei der Post notwendig. Anschließend erhält man per SMS eine Transaktionsnummer und persönliche Adresse. An diese Adresse können dabei ausschließlich E-Postbriefe und keine normalen E-Mails gesendet werden. Neben der Post bietet auch das vom Bundesministerium des Inneren koordinierte Projekt De-Mail den verschlüsselten, vertraulichen Versand von Dokumenten über das Internet an. Da beide elektronischen Postdienste etwa die gleichen Leistungen anbieten, wird von den Nutzern auch kein großer Unterschied zwischen E-Postbrief und De-Mail wahrgenommen.

E-Postbrief – was bringt mir das

Schnellerer Versand durch elektronische Postdienste


Mit Hilfe des E-Postbriefes lassen sich Briefe, Dokumente und sogar Einschreiben bequem von zu Hause aus verschicken. Benötigt werden hierzu weder Umschläge noch Briefmarken, es müssen lediglich ein Internetzugang und ein Mobiltelefon mit deutscher SIM-Karte verfügbar sein. Ein weiterer Vorteil elektronischer Postdienste ist der schnelle digitale Versand, so dass digitalisierte Dokumente, wie Behördenschreiben oder Verträge, auch noch am selben Tag den Empfänger erreichen – selbst per Einschreiben. Hierbei bestätigt der Provider des Absenders nach Empfang der Nachricht, dass die Nachricht des Absenders entgegengenommen wurde.

Das Versenden von E-Briefen ist auch dann möglich, wenn der Empfänger selbst über keine E-Postbrief-Adresse verfügt. Dann wird der E-Brief ausgedruckt und auf dem normalen Postweg zugestellt.

Im elektronischen Briefkasten können jedoch nicht nur elektronische Briefe empfangen, sondern auch gespeichert werden. Bis zu 100Mb E-Postbriefe können so (verschlüsselt) verwahrt und jederzeit von jedem PC mit Internetzugang abgerufen werden. Für eine vollständige Vereinheitlichung besteht die Möglichkeit, den gesamten Schriftverkehr inklusive privater Emails über das E-Postbrief-Portal zu führen. Die Sicherheit des E-Briefes wird über das HandyTAN-Verfahren ermöglicht. Hierbei erhält man neben einem persönlichen Passwort eine Transaktionsnummer (TAN) per SMS und nur wenn beide Kenndaten eingegeben wurden, können Briefe versendet werden.

Was sind die Nachteile

Elektronische Postdienste haben alle den Nachteil, dass sie für den internationalen Schriftverkehr nur bedingt geeignet sind. So scheitert der internationale Einsatz beispielsweise an einer fehlenden Multi-Provider-Fähigkeit. Das noch unausgereifte System macht sich zudem auch im Druckservice bemerkbar. So kommen Fehldrucke vor, die der Kunde dennoch bezahlen muss und im schlechtesten Fall gar nicht mitbekommt. Ferner fällt der E-Brief, anders als der normale Analogbrief, nicht unter das Briefgeheimnis sondern lediglich unter das sogenannte Fernmeldegeheimnis. Von der Stiftung Warentest kritisiert werden außerdem die Preise des elektronischen Briefkasten im Verkauf, die sich im Porto nicht vom normalen Brief unterscheiden und für Einschreiben gar höher liegen. Die hohen Preise werden ebenfalls vor dem Hintergrund langsamer Zustellzeiten bemängelt. So werden beispielsweise an den Wochenenden noch keine E-Briefe ausgedruckt, was den Vorteil der schnellen Zustellung elektronischer Postdienste mindert. Trotz der verschlüsselten Versendung ist für den Anbieter De-Mail beispielsweise nicht auszuschließen, dass die Nachrichten auf dem Server des Betreibers gegebenenfalls entschlüsselt werden können und somit unbefugten Lesern einen Einblick in den Schriftverkehr gewähren.

Für potentielle Nutzer, die sich schwer tun, die Vor- und Nachteile des elektronischen Postdienstes abzuwägen, bieten sowohl die Deutsche Post als auch De-Mail ein FAQ auf ihrer Homepage an. Hier werden die Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammenfassend dargestellt.

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Zukünftiger Arbeitsschutz http://www.nextgenerationscience.com/zukuenftiger-arbeitsschutz/ http://www.nextgenerationscience.com/zukuenftiger-arbeitsschutz/#comments Thu, 02 Feb 2012 15:02:29 +0000 http://www.nextgenerationscience.com/?p=34 Arbeit verlangt den Beschäftigten heutzutage ein breites Spektrum ihrer Kompetenzen ab. Für viele Aufgaben sind neben fachlichen und geistigen Fähigkeiten hohe soziale und emotionale Kompetenzen unverzichtbar. Außerdem werden die Arbeitsgebiete stetig umfangreicher (Entgrenzung der Arbeit), was eine hohe Flexibilität der Beschäftigten erfordert. Diese Anforderungen und Belastungen stehen gegenwärtig im Blickfeld der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.

Dabei hat sich auch der Gesundheitsbegriff gewandelt: Arbeitswissenschaftler verstehen heute unter Gesundheit den Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Dass Gesundheit Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und damit für den Unternehmenserfolg ist, gilt als sicher und anerkannt. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hat also unmittelbaren Einfluss auf die Produktivität des Mitarbeiters und damit auch des Betriebes.

Prävention als neue Philosophie des Arbeitsschutzes

Bei Arbeiten an elektrischen Einrichtungen spielt Arbeitsschutz eine wichtige Rolle


Grundlage der nationalen Arbeitsschutzgesetze ist die EG-Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie. Sie geht davon aus, dass zeitgemäßer betrieblicher Arbeitsschutz sich ständig an die Veränderungen der Arbeitswelt anpasst und gesunde und sichere Arbeitsbedingungen schafft.

Die neue Philosophie des Arbeitsschutzes erweitert dabei die rein technische Sicherheit und Unfallverhütung um die Idee eines ganzheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Hierbei spielt die Prävention eine zentrale Rolle, die der Gesunderhaltung des Menschen durch entsprechende Gestaltung der Arbeitswelt dienen soll. Arbeitsschutz ist also nicht mehr bloße Unfallverhütung, sondern dient der umfassenden Gesunderhaltung des Mitarbeiters.

Die umfassende Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter hat letztendlich der Arbeitgeber. Er hat per Gesetz (Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG) dafür zu sorgen, dass Gefährdungen für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und verbleibende Gefährdungen so gering wie möglich gehalten werden.

Unterstützung erfährt der Arbeitgeber durch die zuständigen Berufsgenossenschaften sowie eine externe Sicherheitsfachkraft (SIFA/FASI). Die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsanalyse gibt Aufschluss über die individuellen Gesundheitsgefährdungen des Betriebes. Die arbeitsmedizinische Vorsorge wird durch den Betriebsarzt sicher gestellt. Sinnvoll ist es, immer auch den Arbeitnehmer in diese Prozesse mit einzubinden.

Umsetzung des Arbeitsschutzes: einfache Grundlagen

Zur optimalen Umsetzung der Arbeitssicherheit ist der Arbeitgeber verpflichtet, geeignete Arbeitsmittel bereit und die bestimmungsgemäße Benutzung sicher zu stellen. Dazu gehört auch die persönliche Schutzausrüstung. Ein Beispiel für geeignete Arbeitsmittel ist die Arbeits- oder Berufsbekleidung. Sie soll praktisch, bewegungsfreundlich, atmungsaktiv und zur Einhaltung der Hygienestandards möglichst heiß waschbar sein. Auch das passende Schuhwerk gehört zur Arbeitskleidung und stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. Sehr schnell und zeitsparend kann die passende Arbeits- und Berufsbekleidung im Shop online bestellt werden. Anbieter von Berufsbekleidung im Shop halten immer auch eine breite Palette an Zubehör wie Schutzhandschuhe, Schutzbrillen, Atemschutz, Hautpflegeprodukte oder auch schmückende Accessoires bereit.

Arbeitsschutz der Zukunft

Geht es heute um Fragen der Arbeitssicherheit, rückt neben der Unfallverhütung, die nach wie vor erstes Ziel bleibt, immer mehr der “soziale” Arbeitsschutz in den Vordergrund. Ein Teilbereich ist hier der räumliche Aspekt, dass beispielsweise Tageslicht bei Ganztagsarbeitsplätzen vorgeschrieben ist, geeignete Pausen- und Sozialräume vorgehalten werden müssen, Toiletten und Waschräume den Hygienestandards zu genügen haben usw. In Zeiten von Mobbing und Burnout gewinnt die psychische Gesundheit neben den klassischen Gebieten der Arbeitssicherheit (z.B. Brandschutz, elektrische Installationen, Gefahrstoffe, Ergonomie) immer mehr an Bedeutung. Damit wird dem Arbeitgeber eine hohe Verantwortung übertragen, denn bei ihm liegt schließlich die Gefährdungshaftung, d.h. er haftet grundsätzlich, wenn etwas passiert, und zwar zivilrechtlich wie auch ggf. strafrechtlich.

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